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Kultur

Brutoinlandsprodukts in Wissenschaft und Technologie

Paraguay investiert knapp 0,02 Prozent seines Brutoinlandsprodukts in Wissenschaft und Technologie. Argentinien investiert dagegen 0,75 Prozent und Latina Brasilien sogar 1 Prozent seines in diese Bereiche. Das geht aus einem Bericht des 2. Forums für Universitäts-Studenten hervor. Das Forum fand am Rande der 5. Expo für Wisschenschaft und Technologie in San Lorenzo statt. Der Präsident des Nationalen Rates für Wisschenschaft und Technik, Guillermo Stanley, forderte dazu auf, mehr in Wissenschaft und Forschung zu investieren. Gestern besuchten Schüler aus zahlreichen Sekundarschulen die Ausstellung, in der verschiedene Fakultäten der Nationalen Universität die Ergebnisse ihrer wisschenschaftlichen Forschungen vorstellten.

Die Zuckerrohr-Produzenten in der Umgebung von San José de los Arroyos im Departament Caaguazú haben die Regierung gebeten eine Anlage zur Ethanolherstellung zu errichten. Zuckerrohr ist der Rohstoff für die Ethanol-Herstellung. Mitglieder des Verbandes der Zuckerrohrproduzenten der Colonia Unificada haben bereits 200-tausend Tonnen Zuckerrohr geerntet. Es fehlt allerdings an einer Verarbeitungsanlage. Die Bauern trafen sich deshalb gestern zu Gesprächen mit dem Industrie- und Handelsminister. Dieser sagte seine Unterstützung bei der Suche nach Investoren zu. Laut dem Verband sei genügend Zuckerrohr vorhanden, um eine Ethanol-Anlage rentabel zu betreiben.

Preise für Dieseltreibstoff sollen gesenkt werden

Asunción: Die Preise für Dieseltreibstoff sollen in Paraguay gesenkt werden. Die Energiegesellschaft plant, nächste Woche einen Vertrag mit dem venezolanischen Erdöl-Unternehmen PDVSA abzuschliessen. Geplant ist eine Preisreduzierung um 5,6 US-Dollar pro Kubikmeter auf 15,24 US-Dollar. Bisher wurden  schon bis zu 33 US-Dollar pro Kubikmeter gezahlt. Der neue Dieselpreis soll für ein Jahr gültig sein.

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Asunción: In der Abgeordnetenkammer kam es gestern zu einem Eklat. Der Abgeordnete Juan Lorenzo Ramirez von der COLORADO-Partei beantragte im Gedenken an Stroessner eine Schweigeminute einzulegen. Dies teilte das Parlament in zwei Lager. Gegner des Antrags verliessen unter Protest den Raum. Nach Durchführung der Schweigeminute verliessen auch die restlichen Abgeordneten das Parlament, um ihrerseits gegen die Haltung der Antragsgegner zu protestieren. Die Sitzung wurde daraufhin aufgehoben.

Pedro Juan Caballero: Der meistgesuchte Mann der Amerikanischen Drogenbehörde DEA lebt angeblich unbehelligt in seiner Villa in der Grenzstadt Pedro Juan Caballero. Nachdem in Pedro Juan Caballero nach der Festnahme des bekannten Drogenhändlers Marcelinho Niteroi unzählige Polizeikontrollen stattfanden, konnten Reporter der Tageszeitung ungestört im Haus von Jarvis Chimenes Pavao ein Interview bekommen. In Brasilien wird Pavao wegen Drogenhandels und zahlreichen Morden gesucht. In Paraguay wird er der Geldwäsche beschuldigt. Pavao sagte den Reportern, er sei unschuldig und wies alle Beschuldigungen zurück. Sein Vermögen stamme aus dem Autohandel, der Rinderzucht und der Vertretung mehrerer Getränkemarken.

Renovierte Stadttheater wurde im Beisein hochrangiger Regierungsvertreter offiziell eröffnet

Das neu renovierte Stadttheater wurde im Beisein hochrangiger Regierungsvertreter offiziell eröffnet. Das Gebäude wurde 1994 wegen des schlechten baulichen Zustands geschlossen. Das Gebäude blieb 12 Jahre lang geschlossen und wurde nach einer gründlichen Restauration gestern vom Bürgermeister Asuncions wieder seinem Zweck übergeben. Die Restaurations-Kosten beliefen sich auf 2,9 Millionen US-Dollar. An den Feierlichkeiten nahmen unter anderen der Staatspräsident Duarte Frutos und Vizepräsident, Luis Castiglioni, teil. Das Programm wurde vom asuncioner Symphonyorchester OSCA unter Leitung von Luis Szarán gestaltet. Während der Veranstaltung kam es vor dem Gebäude zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Familienangehörige der Opfer der Brandkatastrophe beim Ycuá Bolaños führten vor dem Theatergebäude eine Kundgebung durch. In Sprechchören und auf Schildern beschimpften sie den Bürgermeister als Mörder. Sie machen ihn für die Brandkatastrophe verantwortlich und werfen der Stadtverwaltung vor, die gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsüberprüfung in dem Supermarkt unterlassen zu haben. Presseangaben, versuchten die Demonstranten das Gebäude zu stürmen. Der Polizei gelang es noch rechtzeitig mit einem zusätzliche Aufgebot an Sicherheitskräften die aufgebrachte Menge zurückzudrängen.

Kammermusik in Neuland

Am vergangenen Wochenende hat in Neuland der erste Teil eines Fortbildungskurses für Kammermusiker stattgefunden. Es ist bereits das dritte Mal, dass der deutsche Geiger Götz Bernau nach Neuland kommt und diesen Kurs mit Streichern aus den Chacokolonien durchführt. Die Spieler üben dabei unter den Anleitung des deutschen Musikers Werke von Bach, Vivaldi, Sibelius und Luis Szaran. Ein positiver Nebeneffekt des Treffens ist, dass sich die Musiker aus dem Chaco während des Übens und der Pausen auch besser kennenlernen können. Somit trägt der Fortbildungskurs auch zur interkolonialen Verständigung bei. Die Tatsache, dass die Orchestermusiker bereit sind, Ferientage für den Kurs zu opfern, zeigt, wie sehr sie hinter ihrem Hobby stehen. Es ist auch ein Zeichen dafür, dass ihnen die Arbeit mit Götz Bernau gefällt, und dass sie als hilfreich empfunden wird. Der zweite Teil des vom Muskiförderkreis Neuland organisierten Kurses findet am kommenden Freitag und Samstag statt. In Kürze schließt der diesjährige Kammerorchersterkurs mit einem Konzert in der Mehrzweckhalle in Neuland ab.