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Südamerika

Einsenbahnlinie in Paraguay

Die Städte Encarnacion in Paraguay und Foz do Yguazú in Brasilen sollen in Zukunft durch eine Eisenbahnlinie verbunden werden. Durch diese Eisenbahnlinie soll eine direkte Verbindung auch zu den Städten Cascavel in Brasilien, sowie einigen argentinischen und chilenischen Städten möglich sein. Der Entwurf wird zur Zeit von den Regierungen der Länder Paraguays, Brasiliens, Argentiniens und Chiles analysiert. Die Durchführbarkeitsstudie soll von der brasilianischen Bank für soziale und wirtschaftliche Entwicklung finanziert werden, wie der Generaldirektor für Aussenhandel des Nationalen Aussenministeriums, Raúl Cano Ricciardi gestern informierte. Die Studie soll sowohl die Baukosten, als auch die Auswirkungen auf die Umwelt, sowie den Reiseplan beinhalten.

Export-Wirtschaft weiter im Aufwind

RaketteDie Auslandslieferungen sind im ersten Halbjahr im Vergleich in Paraguay zum selben Vorjahres-Zeitraum um 60 Prozent gestiegen. Laut Presseangaben flossen im laufenden Jahr bisher Devisen in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar ins Land. Insbesondere Soja-Bohnen, Soja-Mehl und Soja-Öl fanden einen guten Absatz im Ausland. (more…)

Mercosur-Parlament formiert sich

Am 7. Mai wird in Montevideo das Mercosur-Parlament gegründet. Das verlautete gestern aus der gesetzgebenden Versammlung des Mercosur. Die Gründung des Mercosurparlaments war ursprünglich für März geplant, wurde jedoch auf Wunsch der Parlamentarier in den Mai verlegt. Dem Parlament sollen 18 Abgeordnete und Senatoren aus allen vier Mitgliedsländern angehören, die jeweils von ihren Länder-Parlamenten ernannt werden. Ab 2010 sollen die Abgeordneten des Mercosur-Parlaments dann direkt von der Bevölkerung gewählt werden. Bisher haben lediglich Paraguay und Argentinien ihre Abgeordneten ernannt. Es wird jedoch erwartet, dass Brasilien und Uruguay in Kürze ihre Vertreter im Mercosurparlament bekannt geben.

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In der kommende Woche beginnt die diesjährige Kanguro-Mathematik-Olympiade. Laut Angaben der Organisatoren werden sich landesweit etwa 10 tausend Schüler an dem Wettbewerb beteiligen. Die Olympiade umfasst dabei Schüler von der 3ten Klasse bis zum 3ten Kurs der Mittelstufe. Die erste Runde findet am Donnerstag, den 29. März bei den teilnehmenden Colegios statt. Bei der Olympiade handelt sich um einen mathematischen Wettbewerb, der in Frankreich zum ersten Mal durchgeführt wurde. Im Vergleich zu der Olimpiada Nacional sind die Ansprüche an die Teilnehmer ziemlich höher gesetzt. Für 30 Aufgaben erhalten sie 75 Minuten Zeit. Eine richtige Anwort ergibt einen Punkt, während eine falsche Lösung sogar Gegenpunkte gibt. Unterstützt wird sie derzeit von der Europäischen Union und es nehmen mehr als 3 Millionen Schüler aus über 40 Ländern daran teil. In Paraguay wir dieses Event von der Vereinigung Olimpiadas Matemáticas Paraguayas, Omapa organisiert. Wie Irene Wiebe, Mathematik-Lehrerin am Colegio Secundario Loma Plata informierte, werden dort etwa 20 Schüler an diesem herausfordernden Wettbewerb teilnehmen. Ernst Arnold Eitzen, Direktor am Colegio Secundario Filadelfia konnte noch keine Zahlen in Bezug auf Teilnehmer nennen, bestätigte jedoch die Teilnahme.

Polizeibeamte auf Abwegen

Im Jahr 2006 wurden 41 Polizeibeamte entlassen, denen eine Straftat nachgewiesen werden konnte. Der Kommandant, Fidel Isasa, sicherte zu, dass man bemüht sei Ordnung und Disziplin in die Reihen der Polizeibehörde zu schaffen und das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen. Die Probleme beginnen bereits in der Polizei-Akademie. Kurz vor der bevorstehenden Abschlussfeier im vorigen Jahr haben drei angehende Beamte 33 Millionen Guaraníes gestohlen, um damit die Kosten des Festes abzudecken. Die Täter konnten jedoch ermittelt werden. Die Bevölkerung verliert unterdessen das Vertrauen in die National-Polizei. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres wurden bereits 15 Beamte wegen Diebstahls und Misshandlungen angezeigt.

Internationale Konsum-Messe in Mexico

Heimische Unternehmen nehmen an der EXPO 2007 in Mexiko teil. Die Ausstellung wird vom mexikanischen Verband der Einzelhändler und Supermärkte ANTAD in Guadalajara veranstaltet. Auf der Expo wollen die Einzelhändler internationale Kontakte zu Lieferanten und Exporteuren knüpfen. Die Messe zieht jedes Jahr an die 25-tausend Besucher an. Wie der Koordinator der ANTAD für Paraguay, Francisco Bordón Pous, mitteilte, hätten bereits fünf paraguayische Unternehmen gute Geschäftsbeziehungen zu mexikanischen Firmen, die an paraguayischen Produkten interessiert seien.

Vorbereitung auf Hochwasser

Durch die für März und April angekündigten Überschwemmungen könnten etwa 50-tausend Familien betroffen sein. Die starken Niederschläge werden durch das Klima-Phänomen El Niño hervorgerufen. Das teilte Arístides González vom Notstands-Sekretariat SEN nach einem Zusammentreffen mit der Bürgermeisterin von Asunción, Evanhy de Gallegos, mit. Laut González seien für etwa zwei-tausend fünfhundert bis 3-tausend Familien Not-Unterkünfte errichtet worden. Das SEN plane zudem mit den Streitkräften zusammenzuarbeiten. Wie Gonzáles weiter sagte, sei in Pilar und Concepción bereits mit Hochwasser-Schutz-Massnahmen begonnen worden. Etwa ein-tausend Helfer seien für den Katastrophenfall ausgebildet worden. Dem Notstands-Sekretariat stünden für die Hilfsmassnahmen rund sechs Millionen US-Dollar zur Verfügung.

Zu wenig heimische Zwiebeln

80 Prozent der Zwiebeln, die konsumiert werden, stammen aus argentinischer Produktion. Viele Zwiebeln werden zudem illegal über die grenze gebracht. Laut dem Agronom Julio Ortíz seien für den erfolgreichen Anbau von Zwiebeln keine großen Anbauflächen notwendig und es bestehe eine grosse Nachfrage. Der Grund für die Einfuhren aus Argentinien sei schlichtweg, dass nur wenige Zwiebeln angebaut werden. In Paraguay werden lediglich an die 200 Hektar Zwiebeln angebaut. Man arbeite bereits an einem Programm zur Förderung des Zwiebel-Anbaus. Die klimatischen Bedingungen in Paraguay seien dafür geeignet, so Ortíz. COPACO kündigt Sondertarife an. – Der Leiter der Telefongesellschaft COPACO, Omar López Zayas, teilte heute mit, dass neue Telefonanschlüsse preisgünstiger angeboten werden. Die Gesellschaftplane in diesem Jahr 135-tausend vergünstigte Telefonanschlüsse einzurichten. Die Telefongesellschaft habe aus dem vergangenen Jahr einen Ãœberschuss in Höhe von 150-Milliarden Guaranies zur Verfügung und finanziert damit die Sonderangebote. Durch die Sonderangebots-Kampagne soll insbesondere der Unterschicht ermöglicht werden, sich einen Telefonanschluss leisten zu können. Die Angebote werden voraussichtlich ab März beginnen. Auch die gebühren für Telefon-Gespräche sollen in diesem Jahr gesenkt werden.

Zement-krise spitzt sich zu

Der Import von Zement aus Brasilien oder Argentinien kann nicht als eine Lösung für die Knappheit auf dem paraguayischen Markt dienen. Zu dieser Schlussfolgerung kamen Vertreter der Kammern aus dem Bauwesen während einer erneuten Sitzung. Demnach käme der Import des Baumaterials viel zu teuer und außerdem fehle die nötige Infrastruktur für den Transport, informierte der Vorsitzende der paraguayischen Kammer für Wohnungsbau, Julio Mendoza. Unterdessen haben gestern etwa 50 Bauarbeiter ihre Ablehnung gegen die Regierung und die Leitung der Nationalen Zementindustrie, INC gezeigt. Bei einer Protestaktion beklagten sie sich über die Untätigkeit der Autoritäten in Bezug auf die ernste Lage wegen der Zement-knappheit im Land. Zur Zeit verhindern mehrere Umstände die normale Lieferung. Schon seit Wochen fehlt der für die Herstellung nötige Gips und seid einigen Tagen ist ein Motor außer Betrieb. Laut Angaben des Vorsitzenden der INC, Segundo Espínola soll dieser Defekt jedoch innerhalb einer Woche behoben sein. Die Bauarbeiter fürchten unterdessen, dass sie ausgerechnet zur Weihnachtszeit nicht das Geld für die nötigen Einkäufe haben werden. Etwa 100 tausend Maurer und andere Arbeiter aus der Baubranche haben zur Zeit keine Arbeit.

Vernachlässigung mit tödlichen Folgen. – Vier Indianer der Etnie der Angaité sind in den letzten 3 Wochen wegen mangelnder medizinischer Versorgung im Chaco gestorben. Wie Ricardo Morinigo, Sprecher der Organisation “Civil Tierra Viva” mitteilte, habe die Regierung versprochen, die Indigenen mit Medizin und Lebensmitteln zu versorgen, was aber bis jetzt nicht geschehen ist. Die 17 Etnien mit etwa 90 Tausend Personen der Indigene im Chaco sind von der Unterstützung der Regierung abhängig. Wie ein Sprecher eines Hospitals für Infektionskrankheiten mitteilte, leidet die Mehrheit der Indigenen an Tuberkulose.

Landwirtschafts-Messe erfolgreich beendet

Mit einer Serie von Neuerungen wurde die diesjährige Landwirtschafts-Ausstellung der Colonias Unidas erfolgreich beendet. Ziel war, den Entwicklungs-Stand in den Kolonien vorzustellen. Die jährlich veranstaltete Messe wurde von der Kooperative der Colonias Unidas organisiert. Schwerpunkt der dreitägigen Ausstellung waren Produktions-Kapazität und Entwicklungs-Stand der landwirtschaftlichen Betriebe. Es wurden viele Neuheiten in der Landwirtschaft vorgestellt. Auch Unternehmen aus Argentinien und Brasilien haben alternative Anbau-Methoden vorgestellt.

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TAM setzt bessere Maschinen ein. – Die Fluggesellschaft TAM-Mercosur plant Maschinen vom Typ Airbus A 320 auf der Route Asuncion-Buenos Aires-San Pablo-Rio de Janeiro einzusetzen. Die modernen Passagier-Jets sollen ab dem 22. Dezember fliegen. Der A 320 hat 12 Sitz-Plätze in der Business-Klasse und 144 Plätze in der Touristen-Klasse. TAM-Mercosur fliegt dreimal täglich von Asuncion nach Brasilien und Argentinien.

Ecuador sucht intensiveren Handels-Austausch mit Paraguay

Der neugewählte Vize-Präsident von Ecuador, Lenín Moreno, kündigte an, sein Land wolle die Beziehungen zu Paraguay verbessern. Seine Arbeit werde sich auf soziale Hilfsmassnahmen konzentrieren. Ecuador besitze viele Ressourcen, die zur Herstellung von Elektrizität benötigt werden. Paraguay habe bewiesen, dass auch ein kleines Land sich selbständig mit Energie versorgen könne. Derzeit werden die gegenseitigen Handelsbeziehungen analysiert. Auch mit anderen Ländern Lateinamerikas will Ecuador Handelsabkommen schließen. Rafael Correa und Lenín Moreno hatten die Wahlen in Ecuador am vergangenen Sonntag gewonnen.

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Raubüberfall auf offener Strasse. – Ein Unternehmer der Firma Petrobras ist am Montagmorgen überfallen worden. Vier Räuber bedrohten ihn mit Schusswaffen, als er an mit seinem Wagen an einer Kreuzung anhielt. Sie bestiegen sein Auto und zwangen ihn, zu seinem Haus zu fahren. Dort wurde er misshandelt und musste Bargeld und Schmuck herausgeben. Die Täter flohen mit dem Fahrzeug des Opfers. Der Unternehmer erlitt erhebliche Verletzungen und wurde in ein Privat-krankenhaus eingeliefert.